Aktive Bürgergemeinschaft Schwieberdingen e.V.

Aus den Verbänden:

Zweckverband Strohgäubahn

12.03.2019: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Kein Selbstläufer für die Region

 

Es geht im Artikel um Investitionen in Millionenhöhe für eine Stärkung der S-Bahnen in der Region. Die Strohgäubahn darf dafür nicht weiter auf die Strecke und das Ziel Feuerbach ist weiterhin nur ein "nachrangiges" Ziel. So zumindest die Sicht der Region. Der Zweckverband hat aber bereits Millionen in die Strohgäubahn investiert und u.a. eine neue Leit- und Sicherungstechnik installiert. Hier ist Geld ausgegeben worden, für die S-Bahn lässt man gerade die Sammelbüchse herumgehen. Technisch würden beide Systeme auf den gleichen Gleisen fahren können. Da braucht es noch mehr politischen Nachdruck, damit dies Realität werden kann.

 

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10.01.2018: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Titel des Berichts: Der Feurige Elias und sein regulärer Bruder

 

Ein kleiner Bericht zum Thema, weshalb die Strohgäubahn nicht bis nach Weissach fährt. Zudem zwei weitere verlinkte Artikel mit weiteren wissenswerten Informationen. Als Hintergrundwissen allemal interessant.

 

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19.12.2018: Öffentliche Gemeinderatssitzung

 

Bekanntgaben

 

Frau Hirsch verlas ein Schreiben des Betreibers der Strohgäubahn (WEG) zu den längeren Rot-Phasen am Schwieberdinger Bahnübergang. Der genaue Wortlaut konnte in der Sitzung nicht mitprotokolliert werden. Auch auf Grund von Rückmeldungen aus dem Gremium, wird der Text im Amtsblatt abgedruckt werden.

 

Quintessenz des Schreibens: Die Zeiten seien rechtens und der Bahnübergang sei, so wie er ist, von der Landeseisenbahnaufsicht genehmigt.


(Anmerkung: Es hat den Anschein, als sei die Problematik dieses Themas nicht erkannt worden. Es wird nicht bezweifelt, dass die Zeiten konform zu Vorgaben sind. Es geht aber um die Frage, ob die Zeiten kürzer eingestellt werden können. Die aktuelle Länge der Zeiten unterlaufen nämlich gerade die damit bezweckten Sicherheitsabsichten. Auf Grund der Länge der Zeiten werden sporadisch die Rotsignale und die geschlossenen Schranken ignoriert. Wer das tut handelt nicht verantwortlich, aber das Problem besteht aktuell. Man kann nun warten, bis sich alle Leute an die längeren Zeiten gewöhnt haben, was vielleicht nicht bei jedem eintritt, man kann den Leuten das korrekte Verhalten erläutern, was gerade im Mitteilungsblatt geschehen ist, oder man kann die Zeiten hinterfragen und nach Möglichkeiten suchen, diese zu verkürzen. Am Ende muss das Ganze für jeden Bürger transparent und nachverfolgbar sein, damit die Strohgäubahn deshalb nicht in einem schlechten Licht dasteht. Ob dieses Ziel mit dem Schreiben bereits erreicht wird, wird sich zeigen, wenn man den Text nochmals zum Lesen bekommt.)

13.12.2018: Beitrag in Schwieberdinger Nachrichten

 

Lesen Sie den Beitrag der ABG-Fraktion in den Schwieberdinger Nachrichten Nr. 50/2018 mit einer Stellungnahme zum aktuellen Stand bei der Strohgäubahn. Die Fraktioh geht im Besonderen auf das angebliche Aus für eine Weiterfahrt nach Feuerbach ein. Zudem sind die längeren Wartezeiten am Bahnübergang ein Thema.

 

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Oder gehen Sie in die Rubrik Veröffentlichungen 2018

04.12.2018: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Titel des Berichts: Die Strohgäubahn fährt nicht bis Feuerbach

 

Ein Bericht zur vorläufigen Nicht-Verlängerung der Strohgäubahn nach Feuerbach. Das Thema wurde zuletzt in der Verbandsversammlung des Zweckverbands Strohgäubahn am 27.11. behandelt. Bestätigt das Ergebnis nun, dass man sich nicht auf mündliche Versprechungen verlassen darf? Auch wenn Landrat Haas von einem guten Verhältnis zum Verantwortlichen des Verband Region Stuttgart, Herrn Wurmthaler, sprach, ist das aktuelle Vorgehen des Verband Region Stuttgart durchaus enttäuschend.

 

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27.11.2018 Öffentliche Verbandsversammlung des Zweckverbands Strohgäubahn

 

Verbandsvorsitzender Haas eröffnete die Sitzung im kleinen Sitzungsaal des Kreishauses in Ludwigsburg. Die Verbandsversammlung des Zweckverband Strohgäubahn behandelte folgende Tagesordnung:

  1. Jahresabschluss 2017
  2. Wirtschaftsplan 2019
  3. Weiterentwicklung der Strohgäubahn (Durchverbindung nach Feuerbach)
  4. Aktueller Sachstand und Kostenüberblick
  5. Verschiedenes

Nachfolgend gibt es die Details zu den einzelnen Themen der Tagesordnung. Antworten auf Fragen sich kursiv dargestellt.

 

1. Jahresabschluss 2017


Herr Rotermund stellte den Jahresabschluss für 2017 vor. Der Haushaltsplan für das Jahr 2017 wurde im November 2016 beschlossen. Das Haushaltsjahr schloss mit erneut mit Minderausgaben. Es waren Ausgaben in Höhe von ca. 3 Mio. € eingeplant, von denen lediglich 1,572 Mio. € verwendet wurden. Gründe für die Einsparungen waren u.a. die verzögerte Installation der neuen Leit- und Sicherungstechnik, welche erst in 2018 aufgebaut wurde. Beim Erfolgsplan gab es ebenso geringere Ausgaben. Den Verbandsgemeinden werden hier über 400 T€ anteilsmäßig zurückerstattet. Gründe für die Einsparungen waren geringere Zinsaufwendungen, geringere Kosten an die WEG und geringere Aufwendungen für Werbemaßnahmen.

 

Von Seiten den Mitgliedern der Verbandsversammlung wurde angeregt die Werbungsmaßnahmen doch eher zu verstärken. Man könnte im Zusammenhang mit den neuen Tarifen ab April 2019 eine entsprechende Information in die Mitteilungsblätter bringen.
Der Verbandsvorsitzende Haas nahm die Anregung auf und sprach auch davon, die Information in Zusammenhang mit der der Tarifreform zu verknüpfen.
Ein weiterer Fragesteller erkundigte sich um die Kosten für die Schallschutzfenster im Umfeld der Werkstatt in Korntal.
Herr Rotermund gab an, dass für die Schallschutzfenster 35.000 € investiert wurden. Die Gesamtsumme für die Werkstatt in Korntal belief sich auf rund 6,5 Mio. €.

 

Abschließend wurde der Jahresabschluss 2017 einstimmig von der Verbandsversammlung angenommen.

 

2. Wirtschaftsplan 2019


Herr Rotermund stellte den Wirtschaftsplan 2019 vor. Der Wirtschaftsplan gliedert sich in den Erfolgsplan, den Vermögensplan, der Verbandsumlage und den Schulden. Die Verbandsumlage wird um ca. 60.000 € höher als im Vorjahr ausfallen und ist mit einer Höhe von 3.032.624 € geplant. Zudem sind Investitionen in Höhe von rund 2,39 Mio. € eingeplant. Hierbei entfallen 1,9 Mio. € auf den Ausbau der Bahnstrecken und der Bahnhöfe Heimerdingen und Korntal. 310 T€ gibt es für Investitionen in die Fahrzeuge (z.B. die Fahrgastzählung und das Fahrgastinformationssystem). Eine Videoüberwachung ist zudem auch eingeplant.

 

Von Seiten der Mitglieder der Verbandsversammlung gab es folgende Fragen:
Für was sind Stationsentgelte für 19.000 € eingeplant?
Diese sind für den Bahnsteig in Korntal, der sich noch nicht in Besitz des Verbandes befindet.
Ist es geplant die Fassade des Werkstattgebäudes in 2019 fertigzustellen?
Es sei noch ungeklärt, wann die Fertigstellung erfolgen kann. Es laufen hier noch Rechtsverfahren.
Man wundert sich, dass in vielen S-Bahnen und Bussen bereits eine Fahrgastinformation installiert ist. Warum ist das noch nicht bei der Strohgäubahn erfolgt?
Die Fahrgastinformation ist in 2019 jetzt eingeplant. Man möchte Sie diese zusammen mit dem System zur Fahrgastzählung installieren, damit beide Systeme auf dem gleichen Rechner laufen können. Insgesamt spart man sich damit Kosten ein, hat aber den kleinen Nachteil, dass die Fahrgastinformation noch nicht installiert ist.

 

Abschließend wurde der Wirtschaftsplan für 2018 einstimmig angenommen.

 

3. Weiterentwicklung der Strohgäubahn

 

Herr Vogt gab einen Bericht zur Durchverbindung nach Feuerbach ab. Die Strohgäubahn galt lange als möglicher Ergänzungsverkehr auf der Strecke nach Feuerbach. Dieser Wunsch wurde bereits vor über 10 Jahren geäußert. Im Sommer 2018 habe nun der Verkehrsausschuss des Verband Region Stuttgart seine bisherige Meinung geändert. Nach einem Gutachten steigen die Fahrgastzahlen auf der S6-Strecke weiter an und können mit einer Verstärkung der Linie S6 besser abgefangen werden als mit der Strohgäubahn. Man wolle daher langfristig die Linie S6 stärken und auf eine Durchverbindung der Strohgäubahn bis auf weiteres verzichten. So zumindest die Sichtweise des Verband Region Stuttgart.


Auf Seiten des Zweckverbands sind die technischen Voraussetzungen getroffen worden, welche eine Durchverbindung möglich gemacht hätten. Des Weiteren kam die Idee einer Erweiterung der Strohgäubahn über den Salzweg nach Ludwigsburg auf. Diese Variante könnte untersucht werden.

Der Verbandsvorsitzende Hass fügte hinzu, dass der Presse zu entnehmen war, dass der Verband Region Stuttgart die Durchverbindung der Strohgäubahn schon immer abgelehnt hätte. Dies stimme so nicht. In den vielfältigen Gesprächen mit Herrn Wurmthaler vom Verband Region Stuttgart wurde immer vom Verband Region Stuttgart der Wunsch nach einer Durchverbindung geäußert. Der Zweckverband habe ja genau auf dieses Ziel hingearbeitet. Dass der Verband Region Stuttgart nun eine Rolle rückwärts gemacht habe, sei nicht erfreulich. Der Zweckverband habe seine Hausaufgaben gemacht. Die Situation auf der S-Bahn-Strecke kann sich auch wieder ändern. Man müsse sich derzeit mit der Situation abfinden. Man werde die Durchverbindung dennoch weiter im Auge behalten.

 

Von Seiten der Mitglieder der Verbandsversammlung gab es folgende Anmerkungen:
Herr Stehmer aus Hemmingen gab an, dass es schon immer ein Kompetenzgerangel zwischen dem Verband Region Stuttgart und dem Zweckverband gab. Die Durchverbindung sei schon immer von beiden Seiten gewünscht worden. Man solle die Isolierung überwinden. Gerade nach Stuttgart sollte es Alternativen zum Auto geben. Die Absage des Verband Region Stuttgart sei ein Rückschlag. Eine Streckenerweiterung über den Salzweg sei nicht gut. Man solle stattdessen untersuchen, wie man aus der Isolierung herauskomme. Hemmingen halte an der Durchverbindung nach Feuerbach fest. Man solle hier auf eine Lösung drängen, welche zur Not auch ohne einen Umbau der Bahnsteige in Zuffenhausen auskäme.

 

Oberbürgermeister Makurath aus Ditzingen gab an, dass die unterschiedlichen Bahnsteighöhe ein Problem sei. Hier würden Kosten für die Bahnsteiganpassungen entstehen. Die S6 sei schon lange überlastet, was gerade der Grund für eine Durchverbindung der Strohgäubahn ist. Der Verband Region Stuttgart hat nun neue Informationen erhalten. Man dürfe durchaus klüger werden. Das Ziel die S-Bahn selbst zu stärken ist ein konsequentes, aber langfristiges Ziel. Die Überlastung besteht aber bereits heute und es braucht Zeit bis die S6 nachgerüstet ist. Die Strohgäubahn könnte hier als Verstärkung durchaus dienen.

Mit der aktuellen Situation sei man aber zurückgeworfen. Man müsse die Entwicklung auf der S6-Strecke nun abwarten. Eine Trassenführung über den Salzweg sei theoretisch vorstellbar. Die dort vorhandene eingleisige Strecke sei aber eine Güterverkehrslinie. Auf einen Mischbetrieb umzustellen würde einen zusätzlichen Zeitbedarf und zusätzliche Kosten bedeuten. Es sei nicht das Ziel des Zweckverbands diesen Weg zu gehen.

 

Der Verbandsvorsitzende Haas ergänzte, dass man über die Jahre hinweg einen konkreten Deal mit dem Verband Region Stuttgart hatte. Wenn die Fahrgastzahlen auf der Strohgäubahn entsprechen steigen, solle das Thema der Durchverbindung wieder aufgegriffen werden. Die Zahlen sind jetzt da und gut und dennoch macht der Verband Region Stuttgart nun einen Rückzieher. Die Aussagen des Verband Region Stuttgart sind überraschend. Die Stärkung der S6-Line sei generell wichtig. Der Zweckverband solle sich selbst an die DB Netz AG wenden. Die Fertigstellung von Stuttgart 21 sei abzuwarten. Die Strohgäubahn sei bereit, wenn sich hierüber dann Möglichkeiten ergeben.
Selbstkritisch müsse man allerdings sagen, dass man bei aller Unterstützung der Strohgäubahn durch das Land, in besonderen vom damaligen Ministerpräsidenten Öttinger, das Land den Akzent der Strohgäubahn immer zwischen Korntal und Heimerdingen gesehen hatte. Dennoch ist jetzt die Nachfrage auf der Strecke der Strohgäubahn da.

 

Abschließend gab es keinen Beschluss, sondern eine Kenntnisnahme der Verbandsversammlung.

 

4. Aktueller Sachstand und Kostenüberblick

 

Herr Meier stellte den aktuellen Sachstand vor. Ab dem 10. September wurde der Regelbetrieb nach Heimerdingen aufgenommen. Die Inbetriebnahme war nicht ganz reibungslos, das Personal musste erst an die neue Leit- und Sicherungstechnik herangeführt werden. Zudem sind die Verspätungen auf der S6 zunehmend problematisch. Durch die Weiterführung der Strohgäubahn nach Heimerdingen reduzieren sich die Reservezeiten, um Verspätungen zu kompensieren. Hinzu kommen Probleme bei den Sprechanlagen in den Bahnhöfen, so dass Verspätungen nicht durchgesagt werden können.
Der Umbau des Bahnhofs in Heimerdingen steht bevor. Hier soll Platz geschaffen werden, dass über Nacht drei Fahrzeuge abgestellt werden können. Es werden zudem 2 Bahnsteige mit Servicestationen gebaut. Das Planfeststellungsverfahren läuft hierzu. Benötigt wird allerdings eine umfangreiche Lärmschutzwand. Diese müsste für rund 220 T€ gebaut werden. Es gibt keine Fördergelder, da diese Maßnahme im ursprünglichen Förderantrag nicht enthalten war. Das Problem bei der Lärmschutzwand ist, dass diese groß und mächtig würde. Man sei derzeit mit der Stadt Ditzingen in Gesprächen, Alternativen zu suchen. Zudem wurde ebenfalls eine Kostengegenüberstellung gemacht, welche die Kosten für eine Zugabstellung in Korntal (wo die Bahnen morgens dann leer nach Heimerdingen fahren müssten) und einer Zugabstellung in Heimerdingen miteinander vergleicht. Als Ergebnis wird eine Abstellung in Heimerdingen empfohlen. Die Kosten amortisieren sich hier bereits nach 4,5 Jahren.


Abschließend nannte Herr Meier noch Probleme in den Zügen beispielsweise mit Vandalismus. Als Abhilfe ist der Einbau der Videoüberwachung für 80.000 € vorgesehen. Diese soll zwischen Dezember 2018 und Februar 2019 eingebaut werden. Eine Inbetriebnahme ist für März 2019 vorgesehen. Zwischenzeitig ist eine 2-Mann-Streife in den Zügen präsent.

 

Herr Windeisen von der WEG (dem Betreiber der Strohgäubahn) gab ergänzende Informationen ab. Die neue Leit- und Sicherungstechnik der Strohgäubahn sei eine Neuentwicklung gewesen und löste die alte Relais-Technik durch ein digitales Stellwerk ab. Für die Mitarbeiter sei das ein Kaltstart gewesen, da die Technik von einem auf den anderen Tag umgestellt wurde. Über die Situation bei den Durchsagen an den Bahnhöfen sei sehr unzufrieden. Man arbeite hier intensiv an einer Lösung. Herr Windeisen bestätigte das Problem mit den Verspätungen der S-Bahn. Die Strohgäubahn müsse spätestens 2 Minuten nach der offiziellen Abfahrtzeit aus Korntal rausfahren, damit dann die Begegnungen mit der Gegenbahn funktionieren. Ansonsten würde man die Verspätung auf den gegenkommenden Zug übertragen. Es müsse jeder auf seinem Gebiet schauen, dass er die Pünktlichkeit sicherstellt.

 

Von Seiten der Mitglieder der Verbandsversammlung gab es folgende Anmerkungen und Fragen:
Herr Makurath gab an, dass die "Chinesische Mauer" in Heimerdingen nicht kommt. Zudem regte er an, dass bei einem höheren Takt der S6 man auch über einen höheren Takt bei der Strohgäubahn nachdenken müsse.
Frau Renninger aus Ditzingen frage an, weshalb beim Charity Bike Cup in Heimerdingen die Strohgäubahn nur bis nach Schwieberdingen und nicht bis nach Hemmingen gefahren sei.
Herr Rotermund gab an, dass man in Hemmingen nicht wenden konnte. Eine entsprechende Software würde eingespielt werden.
Frau Pudleiner aus Heimerdingen gab an, dass die Mauer nicht schön sei. Man solle aber auch was Positives sagen. Der Umstieg von der S-Bahn auf die Strohgäubahn würde funktionieren. Es gäbe viele Fahrgäste bis nach Heimerdingen.
Herr Morschhäuser aus Schwieberdinger erkundigte sich über die Kosten für das Sicherheitspersonal und seit wann dieses im Einsatz sei.
Herr Meier gab an, dass das Sicherheitspersonal seit diesem Frühjahr aktiv sei. Es fallen pro Wochenende 800 € an. Der Einsatz umfasst die Fahrten an den Abenden am Donnerstag, Freitag und Samstag. Die WEG beteiligt sich mit 50 % an den Kosten. Auch mit der neuen Videoüberwachung wolle man die Situation erst einmal mit dem Sicherheitspersonal weiter beobachten.
Herr Morschhäuser stellte zudem fest, dass die Ursache für eine Verspätung oder Störung eigentlich bekannt sein müsste. Die Info solle proaktiv an die Fahrgäste weitergegeben werden.
Herr Windeisen von der WEG bestätigt das Vorliegen der Informationen. Man werde die Zugleiter darauf hinweisen die Informationen schneller an die Fahrgäste weiterzugeben.
Herr Stehmer aus Hemmingen fragte an, bis wann denn der Bahnsteig in Korntal in den Besitz des Zweckverbands übergehe.
Herr Rotermund gab an, dass noch keine Planungsunterlagen vorliegen würden. Es ginge nicht vor 2020.

 

Abschließend wurde der aktuelle Sachstand von der Verbandsversammlung zur Kenntnis genommen.

 

5. Verschiedenes

 

Von Seiten der Mitglieder der Verbandsversammlung gab es folgende Anfragen:

Herr Gerlach aus Hemmingen sprach die längeren Rotphasen an den Bahnübergängen in Hemmingen an. Das würde zur Verärgerung bei den wartenden Fahrzeugen führen. Die Schranken gehen schon runter, bevor der Zug in den Bahnhof eingefahren ist. Während dann die Fahrgäste ein- und Aussteigen blieben die Schranken immer noch zu.
Herr Windeisen gab an, dass die eingestellten Zeiten konform zu den geltenden Regelwerken seien und es sich um die kürzest möglichen Zeiten handeln. Die Positionierung der Bahnübergänge an den Bahnhöfen macht die Situation schwierig und verschärfe die Situation. Bei den Rot-Zeiten müsse ein "Durchrutschen" des Zuges berücksichtigt werden. Gemeint ist der Fall, wenn der Zug im Bahnhof nicht zum Stehen kommen würde. Das Problem bestehe nicht nur in Hemmingen sondern auch in Schwieberdingen.

Der Verbandsvorsitzende Hass kommentierte das Ganze wie folgt: Wir hören die Botschaft, finden es aber auch blöd!
Herr Gerlach nannte noch Zahlen, dass die Wartezeiten zwischen 3 Minuten und 3 Minuten 40 Sekunden liegen. Die Zeiten seien mittags um 12 gemessen worden. Diese Zeiten verärgern die Leute. Man solle hinterfragen, ob sich die Zeiten nicht verkürzen lassen.
Eine weitere Frage betraf die Schmieranlage gegen das Quietschen der Strohgäubahn. Was ist hier der Stand?
Her Meier gab an, dass die Probeanlage in Betrieb sei und problemlos läuft. Das Quietschen habe sich reduziert. Der Probebetrieb erstreckt sich noch bis in das Jahr 2019. Nach dessen Abschluss wird in der Verbandsversammlung ein Bericht abgegeben.

 

Der Verbandsvorsitzende Haas gab noch die Termine für 2019 bekannt:
23.07.2019 und 10.12.2019. Beide Termine beginnen um 16 Uhr.

07.11.2018: Öffentliche Sitzung des AUT (Ausschuss für Umwelt und Technik)

 

Anfragen

 

(SPD) Am Bahnübergang in der Bahnhofstraße muss man bei geschlossenen Schranken neuerdings länger warten. Das sei besonders der Fall, wenn Züge aus Richtung Münchingen kommen. Bei Zügen aus Richtung Hemmingen sei das nicht so schlimm. Die Situation sei unbefriedigend, gerade jetzt wo der Winter kommt und die Fahrzeuge lange mit laufendem Motor stehen. Gibt es für diese zeitliche Verlängerung einen Grund bzw. kann man was dagegen machen?

Herr Müller erinnerte sich an eine ähnliche Diskussion im Hemminger Gemeinderat. Darüber sei sogar etwas in der Presse gestanden. Es gab hier einen Grund im Rahmen der neuen Sicherungstechnik. Man werde sich hier genau informieren und dann dem Gemeinderat berichten. Es könne sein, dass der gleiche Hintergrund wie bei Hemmingen vorliegt oder eben ein anderer.

(Anmerkung: Man kann hier mal auf den nachfolgenden Artikel verweisen)

27.10.2018: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Autofahrer sehen zu lange Rot

 

Mit der neuen Steuerungs- und Leittechnik bei der Strohgäubahn gibt es nun längere Wartezeiten an den Bahnübergängen. Der Artikel erklärt die Auswirkungen, aber nicht wirklich die Ursachen für die Verlängerungen. Warum ging es früher kürzer? Es ist eben so, wie es immer ist: Hinterher ist man schlauer und vorab hat man nicht an diesen Punkt gedacht.

 

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16.08.2018: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Titel des Berichts: Heimerdinger können mit Bahn pendeln

 

Die Stuttgarter Zeitung legt ebenso einen Artikel zur Wiederaufnahme des Betriebs der Strohgäubahn und der Anbindung von Heimerdingen nach. Die Strohgäubahn ist hipp.

 

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11.09.2018: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Folgt der Verlängerung eine zweite?

 

Zur Wiederaufnahme des Betriebs der Strohgäubahn war nun doch Landrat Dr. Haas anwesend. Heimerdingen ist in das Streckennetz aufgenommen, fehlt nur noch die direkte Durchverbindung nach Feuerbach. Es wäre der Strohgäubahn zu wünschen, wenn die Bahn weiterhin Erfolg hat und der ÖPNV damit gestärkt wird. Mit Blick auf die Diskussion um eine Stadtbahnanbindung nach Ludwigsburg und Markgröningen hat die Strohgäubahn bereits bewiesen, dass man auch mit einem eigenen System ein Teil zum Ganzen beitragen kann.

 

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06.09.2018: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Nur leise Töne zur Wiederaufnahme des Fahrbetriebs

 

Die Strohgäubahn fährt wieder und das jetzt auch bis Heimerdingen. Ohne großen Brimborium wurde nach den Sommerferien der Fahrbetrieb wieder regulär nach den Umbauarbeiten aufgenommen. Der Strohgäubahn sind viele neue Fahrgäste zu wünschen.

 

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22.08.2018: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Erste Testfahrten mit neuer Technik

 

Es tut sich was an der derzeit gesperrten Strohgäubahn. Nach der Installation der neuen Leit- und Sicherungstechnik werden nun Testfahrten für deren Abnahme durchgeführt. Ab 10. September soll dann der Regelbetrieb der Strohgäubahn bis nach Heimerdingen erfolgen. Auf die Durchverbindung nach Feuerbach muss man wohl noch eine Weile warten…

 

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16.08.2018: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Titel des Berichts: Streit um die Strohgäubahn: Region will die S6 häufiger fahren lassen

 

S6 gegen die Strohgäubahn oder geht doch beides? Die Politik ist mal wieder unterschiedlicher Meinung und es scheint so, als sei die angedachte Weiterfahrt der Strohgäubahn bis nach Feuerbach nicht wirklich bei allen Verantwortlichen bis zum Ende diskutiert worden. Es wäre für die Anrainer der Strohgäubahn absolut enttäuschend, wenn Korntal auf Dauer die Endhaltestelle sein sollte. Aber als letzte Wort ist hier hoffentlich noch nicht gesprochen.

 

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24.07.2018: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Während der Sommerferien geht auf der Schiene nichts mehr

 

Wie bereits vom Zweckverband angekündigt folgt in diesem Sommer eine weitere Bauphase an Linie der Strohgäubahn. Es wird die neue Leit- und Sicherungstechnik installiert, welche eigentlich schon letztes Jahr hätte verbaut werden sollen. Aber lieber spät als nie. Die Bauzeit mit Ersatzbusverkehr dauert bis voraussichtlich 9. September.

 

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15.07.2018: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Titel des Berichts: Strohgäubahn: Alle warten auf das Urteil aus Leipzig

 

Es geht weiter im Rechtsstreit um Lärmbelästigungen am Korntaler Bahnhof. Eigentlich ist die Strohgäubahn ein Erfolgskonzept. Deshalb wäre es gut, wenn die kritischen Punkte eine rechtliche Klärung fänden.

 

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03.05.2018: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Das Bähnle muss erneut pausieren

 

In den folgenden Sommerferien angekündigte Sperrung der Stohgäubahn wegen der Installation der Signal- und Sicherungstechnik war bereits seit längerem bekannt. In nächsten Jahr gibt es nun eine neue Sperrung in den Sommerferien, weil hier dann die Unterführung für das Hemminger Neubaugebiet Hälde gebaut wird. Während den Sperrungen fahren wie üblich Ersatzbusse.

 

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28.12.2017: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Kampf gegen das große Quietschen

 

Die Strohgäubahn kann laut sein, vor allem, wenn sie um die Kurve fährt. Dagegen gibt es Gleisschmieranlagen, wie sie nun im Korntaler Bahnhof zur Erprobung verbaut wurde. Zudem ist im Bericht ein kleiner Abriss zur gerichtlichen Auseinandersetzung bezüglich der Lärmbelästigung an der Korntaler Werkstatthalle der Strohgäubahn enthalten.

 

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16.11.2017 Öffentliche Verbandsversammlung des Zweckverbands Strohgäubahn

 

Verbandsvorsitzender Haas eröffnete die Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverband Strohgäubahn und stieg gleich in folgende Tagesordnung ein:

  1. Jahresabschluss 2016
  2. Wirtschaftsplan 2018
  3. Wahl der stellvertretenden Verbandsvorsitzenden
  4. Aktueller Sachstand und Kostenüberblick
  5. Verschiedenes

Nachfolgend nun die Details zu den einzelnen Themen der Tagesordnung. Die Antworten auf Fragen aus der Verbandsversammlung sind kursiv dargestellt.

 

1. Jahresabschluss 2016


Der Haushaltsplan für das Jahr 2016 wurde im November 2015 beschlossen. Das Haushaltsjahr schloss mit Minderausgaben in Höhe von ca. 1 Mio. €. Gründe für die Einsparungen lagen bei den zeitlichen Verzögerungen bei den Modernisierungen an den Bahnhöfen Korntal und Heimerdingen und der Installation der neuen Leit- und Sicherungstechnik. Mit Abzug der Fördermittel wurden dennoch rund 3,48 Mio. € in 2016 investiert. In 2016 wurden zwei neue Kredite in Höhe von 5,34 Mio. € aufgenommen. Die Gesamthöhe der aktuell laufenden Kredite liegt bei 13,123 Mio. €.
Beim Erfolgsplan fielen geringere Kosten für die WEG an und es wurde in 2016 weniger Werbung für die Strohgäubahn getätigt. Somit hat man 193.374,51 € weniger ausgegeben. Dieser Betrag wird anteilmäßig den Verbandsgemeinden rückerstattet. Mehr Zahlen wurden im Vortrag zu diesem Tagesordnungspunkt nicht genannt.

 

Von Seiten der Verbandsversammlung wurde angemerkt, dass die Rechtsanwaltskosten sehr hoch seien.

Der Verbandsvorsitzende Haas gab hierzu an, dass man ja wisse, woher das kommt.


Ebenso wurde nach der Akzeptanz der Strohgäubahn gefragt und wie die Entwicklung der Fahrgastzahlen in 2016 gewesen sei.
Hierzu gab der Verbandsvorsitzende Haas an, dass die Zahlen sehr erfreulich seien. Man sei jetzt schon deutlich über den per Gutachten prognostizierten Fahrgastzahlen, die für die vollständige Strecke 2.000 Fahrgäste ausgewiesen haben. Derzeit liege man bei 3.600 Fahrgästen. Das sei ein großer Erfolg und zeigt, dass man sich mit der Strohgäubahn richtig entschieden hätte. Man solle sich vorstellen, wie es wäre, wenn es die Strohgäubahn nicht gäbe. Das würde sich immens auf den jetzt schon überlasteten Straßenverkehr auswirken.

 

Abschließend wurde der Jahresabschluss 2016 einstimmig von der Verbandsversammlung angenommen.

 

2. Wirtschaftsplan 2018


Der Wirtschaftsplan gliedert sich in den Erfolgsplan, den Vermögensplan, der Verbandsumlage und den Schulden. Die Verbandsumlage wird um ca. 50.000 € geringer als im Vorjahr ausfallen und ist mit einer Höhe von 2.973.521 € geplant. Geplante Aufwendungen sind in der weiteren Sanierung der Infrastruktur und der Verkehrswege geplant, aber auch für einen weiteren Schienenersatzverkehr. Für Investitionen sind insgesamt 3,9 Mio. € hauptsächlich für die Sanierung des Bahnhofs in Heimerdingen und der neuen Leit- und Sicherungstechnik vorgesehen. Zudem werden 310.000 € in die Fahrzeuge investiert. Hier wird dann die schon länger geplante Videoüberwachung, die Fahrgastzählung und ein Fahrgastinformationssystem in die Fahrzeuge eingebaut.

 

Angefragt wurde sie Situation zu Ersatzteilen für die Bestandsfahrzeuge.
Diese seien für die Lebensdauer der Fahrzeuge, die mindestens 25 Jahre betragen soll, sichergestellt. Ein vorhandener Ersatzteilpool würde immer wieder aufgefüllt werden.

 

Sind die Test der Schmieranlage zur Verminderung des Quietschens abgeschlossen?
In Korntal sei eine Schienenkonditionierungsanlage eingebaut worden. Diese ist in Betrieb und dort sei es deutlich leiser geworden. Der Test der Anlage ist auf 3 Jahre angelegt. Danach wolle man entscheiden, ob man weitere Anlagen dieses Typs verbauen möchte. Die Anschaffung der stromlos mit Druckluft betriebenen Anlage kostet 15.000 € und sie erzeugt 1.800 € Betriebskosten im Jahr. Es gäbe 5 weitere Stellen, wo der Einbau einer solchen Anlage Sinn machen würde.
Da dem Fragesteller die 3 Jahre zu lange erschienen, wurde vereinbart bereits im nächsten Jahr einen Bericht über die Anlage in der Verbandsversammlung vorzustellen.

 

Für Schwieberdingen erkundigte sich Gemeinderat Morschhäuser über den Zeitpunkt eines potentiellen Schienenersatzverkehrs in 2018. Der Schienenersatzverkehr in diesem Jahr wurde zu spät angekündigt und viele Strohgäubahn-Nutzer seien darüber unglücklich gewesen. Gerade in Zeiten der Baustelle in der Schwieberdinger Ortsdurchfahrt, wäre die Strohgäubahn eine sinnvolle Alternative.
Es wurde auf den nächsten Tagesordnungspunkt verwiesen.

 

Abschließend wurde der Wirtschaftsplan für 2018 einstimmig angenommen.

 

3. Wahl der stellvertretenden Verbandsvorsitzenden


Der bisherige stellvertretende Verbandsvorsitzende Lauxmann scheidet zum Jahresende aus. Die Verbandsversammlung schlug den Ditzinger Oberbürgermeister Makurath als neuen stellvertretenden Verbandsvorsitzenden vor. Herr Makurath wurde dann in einer offenen Wahlabstimmung einstimmig gewählt.

 

4. Aktueller Sachstand und Kostenüberblick

 

Leit- und Sicherungstechnik: Dieser Punkt war der Hauptdiskussionspunkt bei diesem Tagesordnungspunkt. An der Sitzung hat eigens ein Vertreter der WEG (Württembergische Eisenbahn) und der Firma Thales teilgenommen. Der ursprüngliche Zeitplan zur Einführung der neuen Leit- und Sicherungstechnik war für September 2017 vorgesehen. Dieser Termin konnte jedoch nicht gehalten werden. Der Verbandsvorsitzende Haas zeigte sich enttäuscht über die Verzögerung. Bei der Akquise des Projekts seien Zusagen gemacht worden, weshalb man davon ausgegangen sei, dass eine Umsetzung schneller, d.h. planmäßig erfolgen könne.

Der Vertreter der WEG stellte folgenden Zeitplan für die weitere Umsetzung vor:

  • 06.11.2017: Zustimmung zur Sicherheitserprobung
  • 05.01.2018: Organisation und Beauftragung des Abnahmeprüfers (es gibt nur 7 Prüfer welche für ganz Deutschland zuständig sind.
  • 11.01.2018: Anmeldung zum Baubetriebsplan der DB
  • 03.05.-30.05.2018: Sicherheitserprobung der neuen Technik
  • 29.06.2018: Eingang der Zulassung
  • 23.07.-24.08.2018: Abschaltung der bestehenden Streckensicherung
  • 27.08.-07.09.2018: Abnahmeprüfung und abschließende Inbetriebnahme der neuen Technik

In den Sommerferien 2018 (23.07.-07.09.2018) soll für den Umbau und die Inbetriebnahme ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Man bittet darum explizit die Sommerferien nutzen zu dürfen, um die Aufwände möglichst gering halten zu können.

 

Der Vertreter der Firma Thales führte anschließen aus, dass es sich bei der Signaltechnik um einen Sicherheitsbereich handle. So ein Thema lasse sich nicht über die Knie brechen. Das Stellwerk in Korntal sei aus dem Jahre 1977 und ist damit sehr alt. Man müsse nun die neue elektronische Technik mit der alten Technik in Korntal zusammenbringen, was eine besondere Herausforderung gewesen sei. Bei dem Projekt gab es zudem mit der DB und dem Eisenbahnbundesamt weitere Projektbeteiligte, die nicht immer dann agierten, wenn man es zeitlich gebraucht hätte. Die für die neue Leit- und Sicherungstechnik notwendige Fahrstraßenanpassung funktioniert. Es hat am Firmenstandort in Ditzingen bereits einen Probebetrieb mit einem nachgebauten Stellwerk, wie es in Korntal existiert, gegeben. Zudem wurde ein Gutachten über die Funktionsfähigkeit erstellt. Es seien damit alle Voraussetzungen gegeben, das Projekt erfolgreich zu Ende zu bringen.

 

Der Verbandsvorsitzende Haas führte an, dass es für den Zweckverband eine besondere Herausforderung gab. Es sei eine Herausforderung gewesen, das Stellwerk entsprechend tauglich zu machen, damit die Strohgäubahn bis nach Feuerbach und darüber hinaus fahren kann. Man habe als Zweckverband alles getan, um aus technischer Sicht nach Feuerbach fahren zu können. Er wiederholte es in aller Deutlichkeit, dass es das erklärte Ziel des Zweckverbands ist, wieder bis nach Feuerbach und nach Stuttgart fahre zu können.

 

Reaktionen aus der Verbandsversammlung
Oberbürgermeister Makurath aus Ditzingen fügte hinzu, dass man die Bedeutung der Strohgäubahn in Zukunft noch viel bedeutender empfinden werde als man es heute eh schon tut. Mit Blick auf die Feinstaubthematik in Stuttgart sei die Strohgäubahn eine echte Alternative. Man bekommt für das in die Strohgäubahn investierte Geld eine sehr gute Infrastruktur. Dass die Anbindung nach Heimerdingen noch nicht fertig ist schmerzt. Das Stellwerk in Korntal war schon immer so alt und sei keine Begründung für die Verzögerung. Es ist bitter, dass man auf die Anbindung noch länger warten muss. Man erwartet nun, dass nochmalige Änderungen des gerade vorgestellten Zeitplans ausgeschlossen sind. Im September 2018 soll der Regelbetrieb in Heimerdingen aufgenommen werden.


Frau Renninger unterstütze die Aussagen des Vorredners. Man hätte früher auf das Eisenbahnbundesamt zugehen sollen. Mit der zuvor genannten Zustimmung zur Sicherheitserprobung sind keine weiteren Stolpersteine mehr möglich? Dass nochmals ein Schienenersatzverkehr notwendig wird, ist ungünstig. Der Schienenersatzverkehr in diesem Jahr sei unnötig gewesen.
Der Vertreter der Firma Thales gab an, dass das Projekt im Mai 2016 beauftrag gewesen war und die technische Umsetzung Mitte 2017 fertig gewesen ist. Weitere Risiken seien nicht ausschließbar. Es seien aber nur sehr geringe Risiken noch vorhanden. Ein Projekt ist eben dann fertig, wenn es fertig ist. Man sei ständig mit dem Eisenbahnbundesamt in Kontakt gewesen.

 

Bürgermeister Lauxmann unterstützte ebenso die Worte der Vorredner. Es sei die Zielsetzung des Verbands bis nach Feuerbach zu fahren. Diese Zielsetzung gelte es nun umzusetzen. Besonders für Schwieberdingen bedanke man sich bei der Verbandsführung und dem Zweckverband für die gute Zusammenarbeit in Zusammenhang mit der Sanierung der Schwieberdinger Ortsdurchfahrt. Diese Baumaßnahme sei eine Herausforderung für Schwieberdingen und kein Chaos wie es zuvor im Vortrag des WEG-Vertreters genannt wurde.

 

Herr Beck fragte an, ob bei einer rechtzeitig vorliegenden Genehmigung durch das Eisenbahnbundesamt der ursprüngliche Zeitplan geklappt hätte, oder ob es noch weitere Gründe für die Verzögerung gab.
Der Vertreter von Thales gab an, dass man die Historie selbst aufbereiten werden und man sich hier nun nicht weiter äußern möchte.

 

Abschließend wurde noch angefragt, wie der Stand der Verhandlungen mit dem Verband Region Stuttgart sei zwecks der Durchverbindung nach Feuerbach.
Verbandsvorsitzende Haas gab an, dass man sich mit dem Verband Region Stuttgart einig darüber sei, dass man wieder nach Feuerbach fahren wolle. Derzeit gelte immer noch die Rückmeldung, dass die Schienenstrecke ausgelastet sei. Wenn sich in Zukunft hier eine Möglichkeit ergeben sollte, würde man diese sofort nutzen.

 

Bahnhof Heimerdingen: Hier läuft das Planfeststellungsverfahren noch. Es gibt gerade ein Anhörungsverfahren zum Thema der Lärmbelästigung. Dieses soll in der ersten Jahreshälfte 2018 abgeschlossen sein. Der Umbau des Bahnhofes wird dann aller Voraussicht nach parallel zum laufenden Betrieb erfolgen.

 

Kostenüberblick: Der Bau der Pedelec-Station in Schwieberdingen ist nun abgerechnet und war 7.000 € teurer als geplant. Bei der Fortschreibung der Preise für die Arbeiten an der Schienenstrecke ist mit Kostensteigerungen zu rechnen. Mehr Details wurden leider nicht genannt.

Abschließend wurde der aktuelle Sachstand von der Verbandsversammlung zur Kenntnis genommen.

 

5. Verschiedenes


Von Seiten der Verbandsversammlung gab es zwei Anfragen zu einem ungenutzten Schienenstück in Heimerdingen und ob Einsprüche bzgl. des Lärmaufkommens am Bahnhof Heimerdingen gäbe. Wie bereits zuvor genannt sei man beim Bahnhof Heimerdingen gerade in einem Anhörungsverfahren.

14.10.2017: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Ein Zug wird kommen

 

Ein optimistischer Bericht zum Ausbau der Strohgäubahn bis nach Hemmingen. Die Strecke ist eigentlich dafür bereit, nur die Software-Technik noch nicht. Wie es auch sei, ein Zug wird kommen und das ist am Ende das Entscheidende.

 

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27.09.2017: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Karten werden neu gemischt

 

Der Streit um Lärmschutz an der Werkstatt der Strohgäubahn in Korntal geht in die nächste gerichtliche Runde. Der Bericht zeigt die Positionen der einzelnen am Streit beteiligten Parteien auf.

 

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21.08.2017: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Titel des Berichts: Lärmgeplagte Bürger: Zweckverband trickst

 

Der Vorwurf einer Einflussnahme bei der Lärmmessung ist noch nicht geklärt. Es gibt erst einmal ein Gutachten zum Gutachten. Damit alles seine Ordnung hat...

 

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16.08.2017: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Titel des Berichts: Streit um Lärmschutz weitet sich aus

 

Der Streit um den Lärmschutz am Bahnhof in Korntal ist noch nicht ausgestanden. Jetzt kommen noch Vorwürfe hoch, dass bei Lärmmessungen nachgeholfen wurde.
Die Strohgäubahn ist eine gute Sache und deshalb sollte dieses Thema mit aller Transparenz und Offenheit geklärt werden. Es ist aber wie bei vielen anderen Themen, wenn ein David gegen einen vermeintlichen Goliath antritt.

 

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14.08.2017: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Titel des Berichts: Vorerst kein Heimerdingen im Fahrplan

 

Ein weiterer Artikel zur Problematik um die Verzögerungen beim Anschluss des Heimerdinger Bahnhofs an die Strohgäubahn. Der Artikel gibt Einblick in die Gründe und zeigt auf wie verzwickt die Lage gerade ist.

 

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11.08.2017: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Strohgäubahn: Ditzingen bleibt 2017 abgehängt

 

Man muss die Neuigkeiten wieder aus der Zeitung erfahren. Der geplante Anschluss des Bahnhofs in Heimerdingen verzögert sich auf Grund von "Softwareproblemen". Hätte schon wegen dieses Themas nicht die Verbandsversammlung des Zweckverbands am 25.07. stattfinden können? Diese wurde damals kurzfristig abgesagt.

 

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25.07.2017: Infos und Ersatzfahrplan

 

Unter folgendem Link gibt es Hintergründe und den Ersatzfahrplan des Schienenersatzverkehrs während der Sperrung der Strohgäubahn zwischen dem 27.07. und 10.09.

 

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25.07.2017: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Strohgäubahn: Strecke in den Ferien gesperrt

 

Ein alljährliches Spiel zu den Sommerferien: Die Strohgäubahn wird in diesem Jahr zwischen dem 27. Juli und dem 10. September für Arbeiten an der Strecke gesperrt. Dieses Mal werden die Bahnübergänge für die neue Leit- und Sicherungstechnik vorbereitet. Muss sein. Es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Ein schnelles Ausweichen auf die Strohgäubahn zu Beginn der Sanierung der Ortsdurchfahrt in Schwieberdingen fällt damit aber weg.

 

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12.04.2017: Bericht in Schwieberdinger Nachrichten

 

Lesen Sie den Bericht der ABG-Fraktion in den Schwieberdinger Nachrichten Nr. 15/2017 über die Fortschreibung des Regionalplans und der in der Gemeinderatssitzung am 22.03.2017 beschlossene Stellungnahme des Schwieberdinger Gemeinderats.

 

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22.03.2017: Öffentliche Gemeinderatssitzung

 

Fortschreibung Regionalverkehrsplan
- Stellungnahme der Gemeinde Schwieberdingen

 

Frau Hirsch stellte den Tagesordnungspunkt vor. Sie verlas den Sachvortrag und Begründung aus der Vorlage des Gemeinderats:
Der letzte Regionalverkehrsplant stammt aus dem Jahr 2001. Die Datenbasis dieses Plans kam zum größten Teil aus dem Jahre 1995. In den letzten Jahren haben sich die Anforderungen an den Verkehr und dessen Wirkungen verändert. Das Mobilitätsverhalten in der Region hat eine noch höhere Bedeutung erlangt, so dass eine aktuelle Datenerhebung zum Mobilitätsverhalten in der Region Stuttgart erstellt wurde.

 

Der Regionalverkehrsplan liegt nun im Entwurf vor. Zu diesem strategischen Plan der künftigen Mobilität können sich Behörden, Verbände, Städte und Gemeinden sowie Bürgerinnen und Bürger noch bis 24. April 2017 äußern.

 

Die umfangreichen Unterlagen können unter https://www.region-stuttgart.org/regionalverkehrsplan/ eingesehen und heruntergeladen werden.

 

Fortschreibung des Regionalverkehrsplans
- Strohgäubahn, Maßnahme Nr. 33, Gesamtbeurteilung und Dringlichkeit

Bei der Fortschreibung des Regionalverkehrsplans der Region Stuttgart wurde die Verwaltung der Strohgäubahn sowohl in Richtung Weissach (Maßnahme Nr. 89) und in Richtung Feuerbach (Maßnahme Nr. 33) berücksichtigt. Bei beiden Maßnahmen wurde die Dringlichkeit mit "Maßnahme zur Trassenfreihaltung" eingestuft.

 

Die Mitglieder des Zweckverbands Strohgäubahn sehen es als notwendig an, die Priorisierung der Maßnahme Nr. 33 zu erhöhen. Die Begründung ist im Entwurf des Regionalverkehrsplans bereits angelegt, da der Verlängerung nach Feuerbach attestiert wird, sowohl zur Entlastung der Schienenverkehre im Regionskern als auch zur Engpassbeseitigung im regionalbedeutsamen Straßennetz beizutragen.

 

Dieses Potential wurde bereits in der Vergangenheit vom Landkreis und den an der Strecke liegenden Kommunen erkannt und in Gesprächen mit dem Land und dem VRS thematisiert. Im Jahr 2008 wurde dann vom Verband Region Stuttgart auf eine Bestellung von Zugfahrten zwischen Korntal und Feuerbach aufgrund der notwendigen hohen Investitionskosten für einen Bahnsteig in Zuffenhausen und dem Signal des Landes, dass diese Maßnahme zum damaligen Zeitpunkt nicht förderfähig sei, verzichtet. Man war sich jedoch einig, dass bei einer Änderung der Rahmenbedingungen die Durchbindung wieder aufgegriffen wird.

 

Der Zweckverband Strohgäubahn hat bei den Sanierungsarbeiten an der Strecke und der Leit- und Sicherungstechnik alle Vorbereitungen getroffen, um eine Durchbindung kurzfristig umsetzen zu können.

Neben einer höheren Priorisierung regen wir auch an, den Teil "Gesamtbeurteilung und Dringlichkeit" anzupassen. Aufgrund eines starken Ziel- und Quellverkehrs zum Knoten Zuffenhausen scheidet eine Durchfahrt des Knotens aus. Dies war bereits Ergebnis der gutachterlichen Untersuchungen, die in Vorbereitung der Gespräche mit dem VRS und dem Land in Auftrag gegeben wurden.

 

Auch wenn dadurch erhebliche Investitionen erforderlich werden, halten wir es für dringend geboten, dass die Maßnahme eine höhere Priorität erhält. Die Verkehrssituation im Bereich zwischen Korntal und Feuerbach hat sich in den letzten Jahren weiter zugespitzt: Die S-Bahn hat ihre Kapazitätsgrenze erreicht, die Engpässe auf den Straßen steigen und die Stadt Stuttgart ist mit der Feinstaubproblematik behaftet.

 

Als Anlage 1 liegt ein Auszug aus dem Regionalverkehrsplan zur Beschreibung der Maßnahme Nr. 33 bei.

Anlage 1: Auszug aus dem Regionalverkehrsplan
Anlage1_Regionalverkehrsplan.pdf
PDF-Dokument [232.0 KB]

Die stellvertretende Bürgermeisterin Rabus, die ausnahmsweise wegen krankheitsbedingtem Ausfall von Bürgermeister Lauxmann die Sitzung leitete, fügte hinzu, dass sich der Gemeinderat sicher nicht schwertun wird, dieser Vorlage zuzustimmen. Ebenso gab es noch Zustimmung von Seiten der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, die eine Stärkung der Strohgäubahn gutheißen, gerade mit Blick auf die langwierigen Diskussionen zur Stadtbahn Ludwigsburg-Markgröningen (mit einem möglichen Abzweig nach Schwieberdingen).

 

Abstimmung

 

Frau Rabus rief zur Abstimmung über folgenden Beschlussvorschlag auf.

 

Beschlussvorschlag
Die Gemeinde Schwieberdingen sieht es dringend als geboten an, die Priorisierung der Maßnahme 33, die Verlängerung der Strohgäubahn bis Stuttgart-Feuerbach, in den Maßnahmenkatalog mit höchster Dringlichkeit hoch zu stufen.

 

Der Beschlussvorschlag wurde erwartungsgemäß einstimmig vom Gemeinderat angenommen.

24.11.2016: Bericht in Schwieberdinger Nachrichten

 

Lesen Sie unseren Bericht in den Schwieberdinger Nachrichten Nr. 47/2016 über die Verbandsversammlung des Zweckverbands Strohgäubahn vom 15.11.2015.

 

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15.11.2016: Öffentliche Verbandsversammlung des Zweckverbands Strohgäubahn

 

Auf der ersten Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverband Strohgäubahn standen folgende Themen auf der Tagesordnung:

  1. Jahresabschluss 2015
  2. Wirtschaftsplan 2017
  3. Aktueller Sachstand
  4. Verschiedenes

Die Sitzung war recht kurz und überschaubar. Im Folgenden gibt es zu den einzelnen Punkten kleine Zusammenfassungen.

 

1. Jahresabschluss 2015
Der Haushaltsplan für das Jahr 2015 wurde im November 2014 beschlossen. Insgesamt wurden 4,9 Mio. € weniger ausgegeben als geplant war. Die Investitionskosten lagen bei ca. 3,3 Mio. € und flossen hauptsächlich in die Sanierung der Bahnhöfe in Münchingen und Hemmingen und in die Sicherungstechnik. Die Investitionen für die Ertüchtigung der Leit- und Sicherungstechnik und den Bau der neuen Werkstatt in Korntal sind über mehrere Jahre verteilt.
Beim Erfolgsplan (mit den geplanten Aufwendungen und Erträgen) waren am Ende von 2015 rund 142.000 € übrig. Dieser Betrag wird an die Verbandsgemeinden entsprechend dem Verteilerschlüssen zurückerstattet. Als Begründung für den Überschuss wurden geringere Kosten, niedrige Zinsen und weniger Ausgaben für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit angegeben.
Der Stand bei den Schulden lag Ende 2015 bei rund 14,3 Mio. €.
Weitere Zahlen wurden nicht genannt, sondern auf die Vorlage verwiesen.


Der Jahresabschluss mit der Entlastung der Verbandsleitung wurde einstimmig angenommen.

 

2. Wirtschaftsplan 2017
Der Wirtschaftsplan gliedert sich in den Erfolgsplan, den Vermögensplan, der Verbandsumlage und den Schulden. Die Verbandsumlage wird bei ca. 3 Mio. € liegen und damit um rund 130.000 € höher als in 2016. Mittel für Investitionen sind in Höhe von rund 4,3 Mio. € geplant. Diese splitten sich auf 3,9 Mio. € für den Streckenausbau und die Leit- und Sicherungstechnik. Ebenso werden 310.000 € in die Fahrzeuge investiert. Hier wird weiterhin eine Videoanlage und eine Fahrgastzählungs- und Überwachungsanlage eingebaut. Mehr Zahlenmaterial wurde nicht öffentlich genannt.

 

Es gab aber wieder ein paar interessante Fragen aus dem Kreise der Versammlungsmitglieder. Die Antworten sind kursiv dargestellt.

 

Zur Geräuschminderung wurde eine Schmieranlage in Korntal eingebaut. Gibt es über den Nutzen dieser Anlage bereits Erkenntnisse? Es gibt noch weitere Kurvenbereiche mit entsprechender Lärmentwicklung, wo man eine solche Anlage verbauen könnte.
In der Presse wurde es falsch wiedergegeben, dass man eine Schmieranlage aus Kostengründen nicht gemacht hätte. Das stimmt so nicht, weil in Korntal eine Anlage probeweise verbaut wurde. Es sind hier noch Bremsprüfungen notwendig, um eine Freigabe der Anlage zu erhalten. Insgesamt gibt es 5 Bereiche im Streckenverlauf der Strohgäubahn, wo ein Schmieranlage sinnvoll wäre. Man muss nun das Ende des Testbetriebs in Korntal abwarten und schauen, ob es funktioniert. Die Ergebnisse werden dann der Verbandsversammlung vorgestellt. Die Schmieranlage war mit ca. 15.000 € um die Hälfte günstiger, als ursprünglich angedacht. Zudem kommt die Anlage ohne Stromanschluss aus. Es müssen lediglich die Kartuschen mit dem Schmiermittel erneuert werden.

 

Der Erfolg der Strohgäubahn überholt uns. Ist es möglich weitere Fahrzeuge zu beschaffen um gerade die stark frequentierten Schülerfahrten zu entlasten. Beispielsweise stellt die Schönbuchbahn gerade auf Elektrobetrieb um, da wären Wägen frei. Diese sind aber alt…
Man sei an dem Thema generell dran. Die Wagen der Schönbuchbahn sind nicht nutzbar, weil sie von der Bodenhöhe zu hoch sind. Es wäre kein barrierefreier Betrieb möglich. Bei anderen Bahnen wäre es ähnlich schwierig Fahrzeuge zu erhalten. Zudem müsste eine Umrüstung erfolgen, um ein Ankoppeln der Fahrzeuge zu ermöglichen. Bliebe der Kauf von neuen Fahrzeugen. Für einen Ersatzpool an Fahrzeugen bräuchte es dann aber mehr als nur ein neues Fahrzeug.

 

Abschließend wurde der Wirtschaftsplan für 2017 einstimmig angenommen.

 

3. Aktueller Sachstand

  • Leit- und Sicherungstechnik: Die Fa. Thales hatte den Zuschlag bekommen, die Neuausrüstung der gesamten Strohgäubahn und der Bahnhöfe durchzuführen. Im letzten Jahr war noch die Rede davon, dass für eine Schnittstelle der Leit- und Sicherungstechnik zur Technik der DB ein Auftragsvolumen von ca. 1 Mio. € notwendig wäre. Die Fa. Thales hat hier zwischenzeitlich ein günstigeres Angebot in Höhe von ca. 150. 000 € abgegeben. Dies war möglich, da man sich auf elektronische Stellwerkstechnik auf der ganzen Strecke entschieden hat. Falls eine Beauftragung bis E05/2017 erfolge, könnte ein erster Testbetrieb der Schnittstelle im September 2017 möglich sein. Diese Schnittstelle ist notwendig, damit die Strohgäubahn wieder auf Gleisen der Deutschen Bahn, z.B. nach Feuerbach fahren kann. Auf Grund des deutlich günstigeren Angebots hat der Verwaltungsbeirat die Bestellung der Schnittstelle bereits in seiner Sitzung am 22.06.23016 freigegeben. Die gesamten Investitionen in die neue Leit- und Sicherungstechnik belaufen sich auf rund 3,35 Mio. €.
  • Sanierung des Bahnhofs Heimerdingen: Das Planfeststellungsverfahren ist noch nicht fertig. Es läuft noch die Phase der Anhörungen. Es geht hier vorwiegend um das Thema Lärmschutz. Unabhängig vom Planfeststellungsverfahren wird man die Bahnhof Heimerdingen in 2017 anfahren, sobald die Leit- und Sicherungstechnik installiert ist. Fall es zeitlich nicht klappt, kann der Bahnhof auch während des Betriebs der Strohgäubahn instandgesetzt werden.
    Aus dem Kreis der Verbandsmitglieder gab es Zustimmung, dass die Bahn auf jeden Fall in 2017 bis nach Heimerdingen fahren wird. Ebenso wichtig sei aber auch das Thema, dass die Bahn wieder bis nach Feuerbach fahren kann. Hierzu wurde nochmals gesagt, dass mit der Fertigstellung der neuen Leit- und Sicherungstechnik und der Schnittstelle zur DB-Technik die technischen Randbedingungen geschaffen seien. Der Verband Region Stuttgart wird sich in 2017 ebenso mit dem Thema auseinandersetzen.
  • Werkstatt in Korntal: Die Werkstatt ist soweit fertiggestellt und auch finanztechnisch abgerechnet. Insgesamt wurde rund 6,4 Mio. € investiert, rund 250.000 € mehr als ursprünglich geplant. Noch laufende Rechtsfragen zwecks Lärmschutzfragen sind noch nicht abschließend geklärt.

4. Verschiedenes / Bekanntgaben / Anfragen
Der Verbandsvorsitzende Haas gab die Termine für 2017 bekannt: Diese sind Di. der 25.07.2017 und Do. den 16.11.2017, jeweils um 16 Uhr.


Es gab eine Anfrage: Die GES wirbt gerade für Nikolausfahrten. Sind diese bis nach Weissach möglich?
Die Strecke nach Weissach ist an die Gemeinde Weissach verkauft worden. Derzeit ist die Strecke nicht befahrbar. Es müssten beispielsweise Bäume und Hecken zurückgeschnitten werden. Man muss schauen, ob es irgendwie hinzubekommen ist, dass man bis nach Weissach fahren kann.

03.11.2016: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Titel des Berichts: Strohgäubahn-Werkstatt lauter als gedacht

 

Die gerichtliche Auseinandersetzung zur Werkstatt der Strohgäubahn in Korntal geht weiter. Ein Kampf David gegen Goliath? Lesen Sie selbst im angehängten Bericht...

 

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15.09.2016: Bericht in Schwieberdinger Nachrichten

 

Lesen Sie unseren Bericht in den Schwieberdinger Nachrichten Nr. 37/2016 über den Abschluss der Arbeiten an der Glemsbrücke der Strohgäubahn.

 

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Während und nach der Sanierung der Glemsbrücke

22.08-09.09.2016: Baustelle an der Glemsbrücke

 

In der Zeitung stand als einer der Hauptgründe für die 3-wöchige Sperrung der Strohgäubahn Sanierungsarbeiten an der Schwieberdinger Brücke über die Glems. Folgende Bilder dokumentieren die Bauarbeiten. Es hat den Anschein, dass die Abdichtung der Brücke nicht mehr in Ordnung war. Dabei ist die Brücke noch recht neu. Sie stammt aus dem Jahr 2004.

 

Die Arbeiten an der Brücke waren am 09.09. beendet. Die Strecke wird am 12.09. wieder für den Verkehr freigegeben.

08.09.2016: Baustelleninformation im Blättle

 

Erneut hat der Zweckverband Strohgäubahn Informationen zu einer Baustelle in Ausgabe 36/2016 des Mitteilungsblatts abgedruckt.

 

Bauarbeiten auf der Strohgäubahn in den Sommerferien
Vollsperrung der Strecke und Schienenersatzverkehr Aufgrund umfangreicher Bau- und Instandhaltungsarbeiten ist die Strohgäubahn noch bis einschließlich Sonntag, 11. September 2016, voll gesperrt und es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Fahrgäste werden gebeten, die eventuell geringfügig geänderten Abfahrtszeiten zu beachten. In Hemmingen fährt der Bus die Haltestellen Bahnhof und Rathaus an. In Schwieberdingen wird anstatt des Bahnhofs die Haltestelle Mitte bedient, in Münchingen statt des Rührbergs die Haltestelle Friedhof. Weiterhin wird in Münchingen die Haltestelle Bahnhof bedient. In Korntal wird ebenfalls der Bahnhof angefahren.


Ab Montag, 12. September 2016, verkehren die Züge der Strohgäubahn wieder nach regulärem Fahrplan.


Der Zweckverband und die Württembergische Eisenbahngesellschaft (WEG) möchten die Anwohner darauf hinweisen, dass es durch diese Arbeiten zu Unannehmlichkeiten und zu einem erhöhten Lärmpegel kommen kann. Sie bitten die Anwohner dafür um Verständnis.

Den Fahrplan für den Schienenersatzverkehr finden Fahrgäste unter www.weg-bahn.de und unter www.vvs.de im Internet.

20./22.08.2016: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Die Stuttgarter Zeitung liefert nach und bring zwei Artikel zur Strohgäubahn.

 

Titel des Berichts: Strohgäubahn fährt wochenlang nicht

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Titel des Berichts: Strohgäubahn bleibt für drei Wochen in der Remise

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18.08.2016: Artikel auf www.lkz.de

 

Titel des Berichts: Drei Wochen fahren Busse

 

Für die Strohgäubahn fahren Ersatzbusse, da die Strecke wegen Sanierungen komplett gesperrt ist. Für Schwieberdingen steht die Erneuerung der Glemstalbrücke auf dem Plan. Das ist komisch. Wurde die Brücke nicht vor wenigen Jahren komplett neu gebaut? Das wird man sich anschauen müssen... Die Ersatzbusse fahren vom 22.08.2016 bis 09.09.2016.

 

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31.05.2016: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Titel des Berichts: Bauarbeiten sind beendet: Das Bähnle fährt jetzt wieder planmäßig

 

Der Titel sagt schon alles aus. Lesen Sie doch gleich den Artikel...

 

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18.02.2016: Baustelleninformation im Blättle

 

Erneut hat der Zweckverband Strohgäubahn Informationen zu einer Baustelle in Ausgabe 7/2016 des Mitteilungsblatts abgedruckt.

 

Weiterer Ausbau der Strohgäubahn: Fortführung der Bauarbeiten auf dem Streckenabschnitt zwischen Hemmingen und Heimerdingen


Straßensperrung wegen Arbeiten an Bahnübergängen notwendig
 

Ab Ende Februar fortgesetzt werden die die im Herbst begonnen Bauarbeiten an der Strohgäubahn auf dem Streckenabschnitt zwischen Hemmingen und Heimerdingen. Unter anderem werden die Gleise erneuert und mehrere Bahnübergänge umgebaut und saniert. Damit einher gehen Straßensperrungen. Der Zweckverband Strohgäubahn und die Württembergische Eisenbahngesellschaft (WEG) bitten Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
In einem weiteren Abschnitt werden zwischen Hemmingen und dem Heimerdinger Wald das Gleisbett sowie die Schwellen und Schienen grundlegend erneuert. Auch der Bahnübergang an der Landesstraße L1140 zwischen Hemmingen und Heimerdingen wird umgebaut. Hierfür muss die Landesstraße ab Ende Februar für etwas zwei Wochen gesperrt werden. Ab Mitte April wird dann der Bahnübergang Eberdinger Straße gesperrt und umgebaut. Anschließend folgt auch die Sanierung der Bahnübergänge Kässelbrunnen und Seedamm.
Zur Modernisierung der Bahnübergänge sind jeweils Straßensperrungen notwendig. Für die Dauer der Sperrungen werden örtliche Umleitungsstecken eingerichtet. Während der Sperrung der Landesstraße L1140 von Ende Februar bis circa Mitte März wird die Umleitung beispielsweise über die Kreisstraße K1654 "Eberdinger Straße" eingerichtet. Ähnlich wird bei den anderen Bahnübergängen verfahren.
Die beiden Übergänge "Oberbirkle" und "Hutzele" werden ab Mitte Februar dauerhaft geschlossen.
Die Busse des bereits seit Herbst verkehrenden, erweiterten Schienenersatzverkehrs zwischen Hemmingen und Heimerdingen fahren unverändert zu den bekannten Fahrzeiten.
Einzelne Sanierungsarbeiten müssen nachts ausgeführt werden und sind mit Lärmbelästigungen verbunden. Insbesondere sind für Ende Mai Stopf-, Schweiß- und Verspannarbeiten geplant. Der Zweckverband Strohgäubahn und die Württembergische Verkehrsgesellschaft (WEG) bitten Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Beeinträchtigungen.

16.02.2016: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

Titel des Berichts: Strohgäubahn: die Bauarbeiten gehen weiter

 

Die Stuttgarter Zeitung berichtet über den Beginn der Bauarbeiten an der Strecke von Hemmingen nach Heimerdingen. Wie in der letzten Sitzung des Zweckverbands am 09.12.2015 angekündigt, wird der komplette Abschnitt grundlegend erneuert.

 

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17.12.2015: Bericht in Schwieberdinger Nachrichten

 

Lesen Sie unseren Bericht in den Schwieberdinger Nachrichten Nr. 51/2015 über die Verbandsversammlung des Zweckverbands Strohgäubahn vom 09.12.2015.

 

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12.12.2015: Artikel auf www.stuttgarter-zeitung.de

 

In der Stuttgarter Zeitung gab es schon sehr viele Artikel über die Strohgäubahn. Viele Themen, die auch in der Verbandsversammlung am 09.12.2015 angesprochen wurden, hatten bereits eine Berichterstattung in der Stuttgarter Zeitung. Hier eine Auflistung der einzelnen Artikel:

 

08.10: Titel des Berichts: Lärmschutz-Kompromiss ist geplatzt

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07.10: Titel des Berichts: Anwohner will Lärmschutzwand herbeiklagen

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04.09: Titel des Berichts: Eingeschränkt zugänglich

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15.07: Titel des Berichts: Defekte Weiche hat wohl Unfall ausgelöst

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15.07: Titel des Berichts: Ab Dienstag soll es wieder laufen

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15.07: Titel des Berichts: Zug bei Schwieberdingen entgleist

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14.07: Titel des Berichts: Strohgäubahn entgleist: Zugausfall

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16.04: Titel des Berichts: Teil der Wegstrecke geschafft – mit Glück

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13.01: Titel des Berichts: Eine veraltete Idee soll Barrierefreiheit bringen

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11.01: Titel des Berichts: Strohgäubahn bekommt Kameras

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10./11.10.2015: Artikel auf www.lkz.de

 

Es gibt zwei Berichte in der LKZ zur Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbands Strohgäubahn. Es wird zum einen die Problematik mit einer Verlängerung nach Feuerbach als auch die bereits umfangreich diskutierte Barrierefreiheit thematisiert.

 

Titel des Berichts: Kaum Chancen für längere Strohgäubahn

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Titel des Berichts: Fahrgäste müssen mit Risiko-Bahnsteigen leben

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09.12.2015: Öffentliche Sitzung des Zweckverbands Strohgäubahn

 

Verbandsversammlung des Zweckverbands

 

Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Strohgäubahn traf sich am 09.12.2015 im kleinen Sitzungssaal des Kreishauses in Ludwigsburg. Mitglieder des Zweckverbands sind der Landkreis Ludwigsburg, die große Kreisstadt Ditzingen, die Stadt Korntal-Münchingen, die Gemeinde Schwieberdingen und die Gemeinde Hemmingen. Zum Zweckverband Strohgäubahn gibt es folgende Internetseite: http://www.landkreis-ludwigsburg.de/...
Vorlagen, Sitzungsberichte, Veröffentlichung von Beschlüssen gibt es hier aber nicht. Nicht nur die Strecke der Strohgäubahn ist ausbaufähig, die Transparenz wäre es ebenso.

 

Auf der Tagesordnung standen folgende Themen:

  1. Jahresabschluss 2014
  2. Wirtschaftsplan 2016
  3. Aktueller Sachstand
  4. Werkstatt
  5. Barrierefreiheit an den Bahnsteigen
  6. Verschiedenes

Es sein nun im Einzelnen auf die Punkte der Tagesordnung eingegangen.

 

1. Jahresabschluss 2014
Der Haushalt für das Wirtschaftsjahr wurde im November 2013 beschlossen. Das abgelaufen Geschäftsjahr 2014 wurde mittels einer Revision geprüft. Es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Zahlen wurden leider nur sehr spärlich genannt. So wurden insgesamt rund 3,6 Mio. € weniger ausgegeben als geplant. In den Bau der Werkstatt in Korntal sind 6,5 Mio. € geflossen, welche über einen Kredit finanziert wurden. Für den Bau gab es auch Fördermittel.
Die Verbandsversammlung hat dem Jahresabschluss 2014 einstimmig zugestimmt.

 

2. Wirtschaftsplan 2016
Es wurden hier ebenfalls nur wenige Zahlen genannt. Der Wirtschaftsplan mit allen Zahlen wurde den Zuhörern nicht verteilt. So kann die Höhe des Finanzhaushalts an dieser Stelle nicht benannt werden.
Details gab es zu bei den Investitionen. Hier werden sollen 6,68 Mio. € für Baumaßnahmen, 310.000 € für die Fahrzeugausstattung (Videoüberwachung, Fahrgastinformationssystem, Fahrgastzähleinrichtung, s.u.), und 10.000 € für die Werkstatt ausgegeben werden.

Auch nur wenige Zahlen öffentlich benannt wurden, so wurden doch von Seiten der Verbandsversammlung interessante Fragen gestellt. Die Antworten sind kursiv dargestellt.

 

Was bringt die Fahrgastzählung in den Fahrzeugen? Weshalb ist diese Investition notwendig?
Bisher habe man immer auf händische Fahrgasterfassungen zurückgreifen müssen. Da die Erhebungen nur ca. alle 6 Jahre in der Strohgäubahn gemacht wurden, hatte man i.d.R. immer veraltete bzw. nicht mehr aktuelle Zahlen zur Hand. Eine automatische und kontinuierliche Fahrgasterfassung in den Fahrzeugen würde hier eine deutliche Erleichterung bringen und aktuelleres Zahlenmaterial als bei den händischen Zählungen liefern. Man könne auch schneller auf veränderte Fahrgastzahlen reagieren (sowohl bei der Betriebsplanung als auch der Länge der Fahrzeuge). Zudem sollen im gesamten VVS Verband flächendeckend Zählsysteme eingeführt werden. Die Fahrgastzahlerfassung in der Strohgäubahn wird allerdings nicht für die Abrechnung mit der VVS herangezogen. Hier gäbe es fixe Verträge.

 

Im Haushaltsplan steht folgender Satz: Der Zweckverband unterstützt die Durchverbindung der Strohgäubahn nach Feuerbach. Wie sei das zu verstehen und wie wolle man dieses Ziel erreichen?
(Anmerkung: Irgendwie konnte man den Eindruck gewinnen, als sei die Fragestellung nach der Weiterfahrt der Strohgäubahn nach Feuerbach ein schwieriges Thema. Landrat Haas habe doch selbst davon schon so oft gesprochen. Er wolle aber auf Grund der Frage nochmals auf das Thema eingehen. - Für die Nutzer der Strohgäubahn ist das Thema der direkten Weiterfahrt nach Feuerbach ein wichtiges Thema. Man hätte hier durchaus mehr Entschlossenheit erwartet. Die folgend dargestellten Aussagen zur Weiterfahrt nach Feuerbach sind durchaus ernst gemeinte Willensbekundungen, aber eben ohne konkretes Umsetzungsdatum.)
Landrat Haas gab an, in letzter Zeit nicht aktiv mit dem Verband Region Stuttgart (dem Betreiber der S-Bahnen) gesprochen zu haben. Man warte auf eine Veränderung der Rahmenbedingung. Damit sei zum einen die Fertigstellung von Stuttgart 21 gemeint, aber auch die Entwicklung der Fahrgastzahlen der Strohgäubahn. Die Fahrgastzahlen der Strohgäubahn lägen erfreulicherweise über Plan, aber der Streckenabschnitt nach Heimerdingen fehle noch. Wenn sich hier dann ein signifikanter Zuwachs bei den Fahrgastzahlen ergibt, würden auch wieder Gespräche mit dem Verband Region Stuttgart geführt werden. Derzeit befände sich die S-Bahn Linie S6 in einer Überkapazität. Man sehe eine neue Perspektive im Rahmen der Fertigstellung von Stuttgart 21. Stuttgart 21 müsse abgewartet werden.

 

Es gab eine weitere Wortmeldung: Es müsse doch möglich sein, früher als ab der Fertigstellung von S21 mit der Strohgäubahn nach Feuerbach fahren zu können. Die Strohgäubahn müsse bei der Regionalverkehrsplanung mitberücksichtigt werden.
Erst jetzt gab Landrat Haas an, am Tag zuvor mit Verantwortlichen der Deutschen Bahn AG gesprochen zu haben. Diese gaben an, dass der Streckenabschnitt zwischen Korntal und Zuffenhausen/Feuerbach an seiner Kapazitätsgrenze sei. Man müsse später bei geänderten Rahmenbedingungen (S21, Fahrgastzahlen) dann konkret auf die Bahn zugehen.

(Anmerkung: Die folgende Frage wurde erst bei Tagesordnungspunkt 3 gestellt, wird aber hier des Zusammenhangs wegen vorgezogen.)
 

Könnten die Kosten bei der Angleichung der Leit- und Sicherungstechnik zwischen dem System der Strohgäubahn und der Deutschen Bahn ein Hinderungsgrund sein, dass man nicht nach Feuerbach fährt? Wie hoch wären die Kosten hierfür?
Definitiv nein. Bei der Planung der Sanierung der Strohgäubahn sei von Anfang an eine Durchfahrt nach Feuerbach beabsichtigt gewesen. Allerdings war nur der Streckenabschnitt zwischen Korntal und Heimerdingen förderungswürdig. Es gab keine Fördergelder für eine Verlängerung nach Feuerbach als auch nach Weissach. Es bestehe aber der absolute Konsens: Man wolle jede Möglichkeit nutzen, sobald als möglich eine Verbindung nach Feuerbach zu realisieren.
Man bräuchte 2 zusätzliche Fahrzeuge und rund 1 Mio. € für die Angleichung der Sicherungstechnik zwischen der Strohgäubahn und dem Stellwerk der DB. Diese Abschätzung bestehe noch auf der alten Technik. Zudem wisse man nicht ob und wann die DB ihre Stellwerkstechnik modernisieren wird.

 

Der Wirtschaftsplan 2016 wurde einstimmig angenommen.

 

3. Aktueller Sachstand

  • Sanierung der Strecke nach Heimerdingen
    Es wurde bereits begonnen die Strecke nach Heimerdingen im Heimerdinger Wald zu sanieren. Auf einer Strecke von ca. 3,5 km werden Gleise, Schotter und Oberbau erneuert. Zudem entstehen ca. 1,1 km neue Feldwege. Die Kosten liegen ca. bei 4,6 Mio. €.
  • Sanierung des Bahnhofs Heimerdingen
    Der Bahnhof Heimerdingen wird saniert und modernisiert. Anwohner müssen nach Fertigstellung ein erhöhtes Verkehrsaufkommen hinnehmen. Derzeit ist kein Schallschutz im Bahnhofsbereich geplant. Es läuft ein Gutachten zu diesem Thema. Der Bahnhof soll Ende 2016 angefahren werden. Das Ende der Bahnhofssanierung ist für später geplant.
  • Erneuerung der Leit- und Sicherungstechnik
    Die Leit- und Sicherungstechnik wird erneuert. Es wird am Bahnhof Korntal eine Schnittstelle zum System der Deutschen Bahn AG eingeplant, um künftig eine Fahrt der Strohgäubahn nach Feuerbach möglich zu machen.

 

4. Werkstatt
Die Werkstatt der WEG ist nach Korntal umgezogen. Die Werkstatt in Weissach ist aufgegeben und könnte auch wegen der Sanierungsarbeiten an der Strecke in Richtung Heimerdingen auch nicht mehr angefahren werden. Viele Anwohner haben Schallschutzfenster eingebaut. Das Angebot hierfür besteht weiterhin. Eine Klage vor dem Verwaltungsgerichtshof gegen den Planfeststellungsbeschluss und für die Errichtung einer Lärmschutzwand war nicht erfolgreich.
Es gibt noch keine Schlussrechnung für den Bau der Werkstatt. Die Kosten liegen in einer Höhe von ca. 6,35 Mio. €.

 

5. Barrierefreiheit an den Bahnsteigen
Es gibt einen Spalt zwischen den Fahrzeugen der Strohgäubahn und den Bahnsteigen. Die Bahnsteige sind allesamt nach den Vorgaben der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) gebaut wurde. Nach dieser Verordnung ist ein Spalt bis zu maximal 25 Zentimeter zulässig. Die Bahnsteige musste so gebaut werden, dass auch andere Fahrzeuge als die Strohgäubahn diese anfahren können. Bei Bahnsteigen in Kurven sei der Spalt bedingt größer, bei geraden Bahnsteigen geringer. Die Streckenführung der Bahn sei so wie sie ist. Alle Nebenbahnen hätten das Problem, dass ein Spalt und/oder Höhenunterschiede bestünden. Durch die neue Leit- und Sicherungstechnik können die Haltepositionen verlegt werden, was zu einer Verringerung der Spalte führen soll. Das sei eine Verbesserungsmaßnahme, die man angehen wolle.
Das Thema der Barrierefreiheit stieß beim Sozialverband VdK Baden-Württemberg nicht auf Begeisterung. Es laufen Gespräche mit dem Behindertenbeauftragten des Landes Baden-Württemberg und dem Verkehrsministerium. Der Ausgang der Gespräche ist noch offen.
In den Fahrzeugen sind Faltrampen als Einstiegshilfe vorhanden. Diese können mit Hilfe des Fahrzeugführers benutzt werden. Man müsse den Fahrzeugführer daraufhin ansprechen.

 

6. Bekanntgaben / Anfragen / Verschiedenes
Es wurden die Termine für die Verbandsversammlungen 2016 bekanntgegeben. Diese finden am 07.07.2016 und am 15.11.2016 statt.

 

Folgende Anfragen wurden gestellt:
Es gibt zeitweise eine hohe Auslastung am Rührberg. Teilweise können nicht alle Fahrgäste mitgenommen werden. Was unternimmt man dagegen?
Man fahre das geplante Betriebskonzept. Wenn man wehr Wagen bräuchte, würde man die WEG zur Abhilfe auffordern.

 

Es gibt keine Adventsfahrten mehr. Wer hatte diese angefordert und warum gibt es dieses Angebot jetzt nicht mehr? (Anmerkung: Vor der Sanierung der Strohgäubahn fuhr die Bahn an Adventssamstagen bis nach Stuttgart und zurück.)
Da derzeit regulär am Samstag und Sonntag die Strohgäubahn fährt, gäbe es keinen gesonderten Bedarf mehr für spezielle Adventsfahrten. Die Fahrten früher waren vom Zweckverband angefordert.

 

Der Unfall der Strohgäubahn im Schwieberdinger Bahnhof taucht nicht der Unfallliste des Eisenbahnbundesamtes auf. Warum?
Die WEG, als Betreiber der Strohgäubahn, steht unter der Aufsicht des Landes Baden-Württemberg und taucht deshalb nicht in der Unfallliste des Eisenbahnbundesamtes auf.

 

In Erfurt fährt das gleiche Fahrzeugmodell wie bei der Strohgäubahn. Dort wurden Mängel an den Fahrzeugen festgestellt so das 50 % der Fahrzeuge vom Verkehr genommen werden mussten. Besteht bei den Fahrzeugen der Strohgäubahn das gleiche Problem?
Man habe nach Bekanntwerden der Probleme in Erfurt die Fahrzeuge der Strohgäubahn sofort kontrolliert. Lediglich bei einem Fahrzeug musste ein Teil ausgetauscht werden.

 

Gibt es schon Ergebnisse der letzten VVS Fahrgastbefragung?
Es sind noch keine Ergebnisse bekannt.

Nächste Termine

 

So. 26.05.2019 8:00 Uhr

Gemeinderatswahl
(+ Kreistags-, Regional- und Europawahl)

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